Szegediner Gulasch

Marcus G. Lindner hat dieses Szegediner Gulasch für das Kochbuch „Schweizer Spitzenköche für Afrika“ zubereitet und es schmeckt wirklich sehr fein. Ich finde es eine tolle Variante, um mein geliebtes Sauerkraut zu verwenden. Und auch wenn ich sehr selten Schweinefleisch koche, so schmeckt es in diesem Rezept und in der Kombination mit dem Sauerkraut ganz toll. Das Fleisch wird durch das lange Kochen wunderbar zart und zerfällt beim Schneiden förmlich. Also rechnet für das Gulasch genügend Zeit ein. Auf jeden Fall ist es besser, das Krautfleisch zu lange, als zu kurz zu kochen. Von Marcus G. Lindner habe ich übrigens bereits meine Aprikosenknödel abgeguckt, nachgekocht und gebloggt. Beides klassische Rezepte mit guten Zutaten, einfach, aber toll zubereitet.

Zutaten (2-3 Personen)

  • 150 g Zwiebeln, in Streifen geschnitten
  • 1/2 Peperoni, fein geschnitten
  • 2 EL Öl
  • 500 g Schweineschulter, in Würfel geschnitten
  • 1 EL Rotweinessig
  • 20 g Paprikapulver, edelsüss
  • 1 1/2 EL Tomatenpüree
  • 0,75 dl Bouillon
  • Salz
  • 1/2 TL gehackter Kümmel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 Zitrone, nur Schale
  • 500 g Sauerkraut, roh
  • 100 g Crème Fraiche
  • 1 EL Peterli, fein geschnitten
  • Teigwaren oder Salzkartoffeln, nach Belieben

Für das Gulasch erst Zwiebeln und Peperoni in einem grossen Topf in Öl anschwitzen. Dieses dann an den Rand des Topfes schieben, in der Mitte das Fleisch anbraten. Nun Paprikapulver und Tomatenpüree dazugeben und kurz anrösten. Mit dem Rotweinessig ablöschen und mit dem Bouillon aufgiessen. Nun die Gewürze hinzugeben und zugedeckt ca. 1 Stunde leicht köcheln lassen. Das Fleisch herausnehmen und die Sauce mit dem Pürierstab zu einer crèmigen Sauce pürieren, das Fleisch zurück in den Topf geben. Dann das Sauerkraut beifügen und weitere 30 Minuten garen. Zum Schluss das Gulasch mit der Crème Fraiche verfeinern und mit fein geschnittenem Peterli bestreuen. Nach Belieben mit Teigwaren oder Salzkartoffeln servieren. E Guete!

Schweizer Spitzenköche für Afrika, S. 83. 2011. AT-Verlag, ISBN 978-3-03800-616-9

6 thoughts

  1. Obwohl Fleisch nicht mehr auf meinem Speiseplan steht, gefällt mir das Rezept sehr gut. Jetzt bin ich inspiriert einen veganen Szegediner Gulasch zu kreieren, da auch ich ein großer Fan von Sauerkraut bin.

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