Quinoa-Bowl mit gerösteten Kichererbsen

Hello again. Ich melde mich aus meiner Bloggerpause zurück. Gekocht und gegessen habe ich in der Zwischenzeit natürlich immer noch, aber für das Bloggen hatte ich erst keine Zeit und dann keine Lust mehr. Tja und jetzt habe ich wieder beides und deshalb hier mein erster Beitrag nach mehr als 1 1/2 Jahren.

Starten möchte ich mit einer Buddha Bowl. Buddha Bowls sind Schalen gefüllt mit verschiedenen warmen, aber meist kalten Zutaten. Sie heissen übrigens so, weil die Schalen den runden Bäuchen von Buddhas ähneln sollen. Auffallend sind die bunten Farben, welche Sommer, Sonne und Fröhlichkeit verbreiten. Und da das schöne und warme Wetter dieses Jahr einfach nicht so richtig kommen will, holen wir es uns – bis es dann endlich soweit ist – einfach nach drinnen auf den Tisch…… Für die Buddha Bowls wählt man eine Kohlenhydratbeilage wie Reis, Nudeln, Couscous, Bulgur oder auch Quinoa. Dann wählt man aus der grossen Gemüsepalette 2-3 Sorten aus. Natürlich dürfen es auch knackige Salate oder auch einmal etwas Fruchtiges sein. Den Proteinbedarf decken wir mit Hülsenfrüchten wie Erbsen, Linsen, Kichererbsen, Bohnen oder auch Tofu. Als Abwechslung schmeckt aber auch Poulet, Fisch, Meeresfrüchte oder Eier. Um das ganze abzurunden und auch damit es nicht ganz so trocken ist, braucht es eine leckere Sauce. Diese könnt ihr auf Joghurtbasis zubereiten oder auch einfach mit Olivenöl, Zitrone resp. einem schönen Essig. Aber auch ein Pesto oder ein Frischkäsedipp sind eine tolle Alternative. Als Topping und zum Abschluss ein paar Kerne, Sprossen oder Kräuter und fertig ist eine vollwertige und gesunde Mahlzeit. Eure Phantasie ist also gefragt – Grenzen sind keine gesetzt – nur schön bunt sollte das Gericht sein.

Zutaten (2 Personen)

  • 120 g Quinoa
  • 1 Süsskartoffel (ca. 250 g)
  • 1 EL Butter
  • 1/2 Dose Kichererbsen
  • 1/2 TL Curry
  • 1/2 TL Paprika, geräuchert
  • 1 Avocado
  • 8 Cherrytomaten
  • 6 Radieschen
  • 1 EL Tahini
  • 4 EL Naturjoghurt
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • Kreuzkümmel, gemahlen
  • Salz, Pfeffer
  • Öl
  • Koriandergrün

Quinoa mit fliessendem kalten Wasser abspülen und in 250 ml Salzwasser ca. 10 Minuten kochen lassen, bis sich der weisse Keimling vom Korn löst. Danach noch etwa 5 Minuten weiterquellen lassen. Die Süsskartoffel schälen in grobe Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen. Wasser abgiessen, 1 EL Butter beifügen und mit einer Gabel zerdrücken. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken. Für die gerösteten Curry-Kichererbsen, diese in einem Sieb abtropfen lassen und kurz abspülen. Dann in eine Schüssel geben, Gewürze (Curry, Paprika) und Salz zugeben und gut mischen. In einer Bratpfanne ein wenig Öl erhitzen, die gewürzten Kichererbsen beifügen und in ca. 15 Minuten leicht knusprig braten. Avocado schälen, Stein entfernen und in Schnitze schneiden, Cherrytomaten halbieren, Radieschen in feine Scheiben schneiden. Für die Sauce Joghurt mit Tahini und Zitronensaft mischen, gepresster Knoblauch, Kreuzkümmel, Salz und Pfeffer beifügen und gut verrühren.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben, Sauce darauf verteilen und mit Koriandergrün dekorieren. E Guete!

Tanja Dusy: Buddha Bowls, 2017, 1. Auflage. EMF-Verlag, ISBN 978-3-86355-640-2

3 thoughts

  1. Hey Carmen! Good to have you back!

    Eine Frage, Quinoa und Erbsen sind auch Kohlenhydrate, oder? Und würdest Du das jetzt empfehlen am Abend?

    Gruss,
    Annik

    Gefällt mir

Freue mich über deinen Kommentar!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s