Spinat-Thymian-Pastetchen

img_1406Diese Pastetchen kann man entweder warm mit einem leichten Salat als Beilage oder als kalter „Lunch to go“ essen. Also lieber 1-2 Pastetchen mehr zubereiten und am nächsten Tag als kleines, leckeres Mittagessen geniessen. Die Füllung selber besteht nicht nur aus Spinat und Thymian, sondern auch aus Ricotta und geriebenem Parmesan. Diese können auch durch einen weichen, würzigen Ziegenkäse ersetzt werden. Bei dieser Variante benötigt es den Parmesan dann nicht mehr unbedingt, da der Ziegenkäse ja bereits selber viel Eigengeschmack und Würze hat. Leider ist dieser aber nicht ganz jedermanns Sache. Deshalb habe ich auch die Ricotta-Variante gewählt. Aber wer Ziegenkäse mag, für den ist dieses Rezept bestimmt eine schöne Kombination. Auf jeden Fall sind die Pastetchen recht einfach zum Zubereiten und schmecken trotzdem sehr lecker, auch weil der Thymian ganz wunderbar dazu passt. Auch hier hat man aber wieder die Qual der Wahl. So kann der übliche Thymian, aber auch der feine Zitronenthymian verwendet werden. Und das macht Kochen und Backen doch so spannend und interessant: Man verändert die Zutaten nur ein wenig und hat immer wieder völlig neue Geschmackserlebnisse.

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Zutaten (6 Stück)

Teig

  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter, kalt, klein gewürfelt
  • ca. 75 ml Milch, kalt

Füllung

  • 350 g Spinat, harte Stängel entfernt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 125 g Ricotta (oder weicher Ziegenkäse)
  • 50 g Parmesan, gerieben (bei Ziegenkäse – nach Belieben)
  • 1 Prise Muskatnuss, frisch gerieben
  • 1 Handvoll (Zitronen-)Thymianzweige, gehackt
  • 1 TL Zitronenschale, fein gerieben
  • 1 Ei, leicht verklopft
  • Salz, Pfeffer

Für den Teig Mehl und Salz mischen, die Butter hinzufügen und mit den Fingerspitzen verreiben oder in der Küchenmaschine fein krümelig verarbeiten. Nach und nach die kalte Milch daruntermischen, bis ein zusammenhängender Teig entstanden ist. Auf der Arbeitsfläche schnell zu einer Kugel verkneten. In Folie gewickelt 30 Minuten kühlen.

Für die Füllung den Spinat gründlich waschen, tropfnass in einen Topf geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen, dann mit den Händen möglichst viel Flüssigkeit ausdrücken. Den Spinat grob hacken. Das Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, Zwiebel und Knoblauch darin 10 Minuten weich und glasig dünsten. Den gehackten Spinat unterrühren und abkühlen lassen. Den Spinat mit Ricotta oder Ziegenkäse, eventuell Parmesan, Muskat, Thymian, Zitronenschale, etwa der Hälfte des Ei’s und Salz und Pfeffer gründlich vermischen.

Den Teig etwa 3 mm dick zu einem 26 x 39 cm grossen Rechteck ausrollen und in 6 Quadrate von 13 cm Kantenlänge schneiden. Die Spinatmischung auf die Quadrate verteilen und den Rand mit etwas Wasser bestreichen. Den Teig jeweils diagonal zusammenklappen und die Ränder fest zusammendrücken. Mit dem restlichen Ei bestreichen und mit einem kleinen, scharfen Messer oben in der Mitte einschneiden. Die Teigpäcken auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und im auf 180 Grad vorgeheizten Ofen 25-30 Minuten goldbraun backen. Warm mit ein wenig Salat servieren oder am nächsten Tag einfach kalt geniessen. E Guete!

Hugh Fearnley-Whittingstall: Täglich vegetarisch, S. 326. 2013, 3. Auflage. AT-Verlag, ISBN 978-3-03800-725-8

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