Unsichtbarer Apfelkuchen

IMG_0955Einen fantastischen und schnell zubereiteten Apfelkuchen möchte ich euch heute vorstellen. Wie der Tarte Tatin, den verkehrt gebackenen Apfelkuchen, stammt dieser „Gâteau invisible aux pommes“ ebenfalls aus Frankreich. Unsichtbar ist der Apfelkuchen, da er aus wenig Teig, dafür aber aus umso mehr Früchten besteht. Für den Kuchen bereitet man einen Teig vor, mischt ihn danach mit fein geschnittenen Apfelscheiben, gibt das Ganze in eine Springform, schiebt ihn in den Ofen und fertig ist ein herrlich duftender Apfelkuchen. Lauwarm und ganz frisch schmeckt er besonders gut. Wer möchte, kann Halb Birnen/Halb Äpfel verwenden. Dazu halbiert man den Teig und bereitet zwei verschiedene Mischungen zu. Gibt dann zuerst die Apfelmischung in die Springform und darüber die Birnenmischung. Und wer gerne Rum hat, gibt statt Vanillearoma einfach etwas dieses Rohrzuckerschnaps in den Teig. Gut vorstellen könnte ich mir auch Rosinen, welche in Rum eingelegt sind. Das werde ich auf jeden Fall beim nächsten Mal versuchen. Für mein Rezept habe ich die Zutaten wieder halbiert. Seid ihr eine grössere Gruppe, verdoppelt oder verdreifacht ihr einfach die Mengen und wählt eine grössere Springform.

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Zutaten (2 Personen: Springform von 18 cm Durchmesser)

  • 3 – 4 Äpfel
  • 35 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 25 g Zucker
  • 10 g Butter, weich
  • 50 ml Milch
  • wenig Vanillearoma oder Rum
  • 1 EL Rosinen (nach Belieben)
  • Puderzucker zum Garnieren

Mehl, Backpulver und Salz mischen und beiseitestellen. Ei und Zucker schaumig schlagen. Butter, Milch, Vanillearoma resp. Rum beigeben. Mehlmischung zufügen und alles gut vermischen. Äpfel schälen, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Diese danach sofort in die Teigmischung geben und vorsichtig untermischen. Die Springform mit Backpapier auslegen oder buttern und mehlen. Die Teig-Apfelmischung in die Springform füllen und glatt streichen. Im auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen bis der Kuchen leicht braun wird. Den Kuchen etwas auskühlen lassen, aus der Springform nehmen und mit Puderzucker bestreuen. Lauwarm geniessen. E Guete!

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11 thoughts

  1. Vielen Dank für das schöne Rezept! Ich habe es heute ausprobiert: die doppelte Menge Teig, mit Vanillearoma und ohne Rosinen, weil mein Sohn die nicht mag. Habe den Kuchen in einer runden Auflaufform gebacken. Dazu gab es Vanillesahnequark. Der Kuchen hat so gut geschmeckt, daß man eigentlch keine Extras dazu gebraucht hätte. Ich lege ein Bild auf meinem blog aus. Nochmals vielen Dank und Grüße! Antje

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  2. Apfel ist denke ich der am meisten gebacken und gekochte Naturprodukt. Unglaublich vielfältig einsetzbar und verträgt sich mit den meisten Naturprodukte überhaupt. Egal wie zubereitet schmeckt gut, die klassischen Komponenten sind aber unschlagbar. feine Sache hast Du fabriziert. LG Jacob

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  3. Hallo Carmen! Ich habe auch mal einen Gateau invisible probiert, aber deutlich mehr Milch verwendet. Der Kuchen war wirklich fruchtig und lecker, aber etwas matschig. Dein Kuchen sieht schön knusprig aus und die Rosinen passen sicher super. Ich werde das Rezept demnächst mal testen. Liebe Grüße, Sandra

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    1. Liebe Sandra. Vielen Dank! Der Kuchen war wirklich sehr lecker. Ich hatte mich via Google schlau gemacht und dieses Rezept habe ich meistens gefunden und auch die Bilder sahen immer toll aus. Musst du auf jeden Fall versuchen. LG Carmen

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  4. Hallo 🙂
    Das sieht wirklich köstlich aus auf deinem Bild!
    Ich denke, dass ich es vielleicht mal nachmachen werde :)!
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du bei mir vorbei schaust!
    Liebe Grüße
    Carla 🙂

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  5. Liebe Carmen
    Das tönt ja super lecker, mir läuft das Wasser im Mund zusammen :-)) Werde ich auf jeden Fall ausprobieren! Vielen Dank für das schöne Rezept!
    Liebe Grüsse
    Corinna

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    1. Vielen Dank, liebe Corinna. Diesen Apfelkuchen musst du wirklich ausprobieren. Er ist so saftig und unglaublich schnell zubereitet. Oft ist das Einfache halt am Besten! LG Carmen

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