Heringssalat

img_1619Viele von euch „rümpfen“ wahrscheinlich nur schon die Nase, wenn sie Heringssalat hören. Aber wer meinen Artikel über Vitamin D aufmerksam gelesen hat, der hat erfahren, dass in Hering resp. in der gerollten Version, dem Rollmops, sehr viel Vitamin D enthalten ist. Und dieses Vitamin muss im Winter, wenn wir nicht genügend Sonne tanken können, vor allem über die Nahrung aufgenommen werden. Also darum nun dieses Rezept für einen Heringssalat. In Deutschland ist dieses Gericht  – gerade zur Karnevalszeit – offensichtlich sehr beliebt. Es hat nicht nur viel Vitamin D und auch Omega-3 Fettsäuren, sondern soll angeblich auch gegen den Kater nach einer alkoholreichen Nacht helfen. Dieses Rezept habe ich in Cornelia’s Blog „dsk-Die See kocht“ gefunden und es ist wirklich sehr lecker. Ich muss zugeben, bevor ich mich etwas genauer mit dem Vitamin D befasst habe, kam ich nicht im leisesten auf die Idee, Rollmops zu kaufen. Ich kann mich nämlich noch gut daran erinnern, dass wir – als ich noch klein war – immer ein Glas im Kühlschrank stehen hatten und ich es einfach nur sauer und grauslich fand. Aber offensichtlich entwickelt sich ja der Geschmack und heute mag ich sowohl sauer als auch Rollmops.

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Zutaten (2 Personen)

  • 3 Heringsfilets resp. entrollte Rollmöpse
  • 1 kleiner Randen, geschält und gewürfelt
  • 1 säuerlicher Apfel
  • 1 kleiner Sellerie, geschält und gewürfelt
  • 1 Ei, hart gekocht und grob gehackt
  • 3 Gewürzgurken, in Scheiben geschnitten
  • 1 Becher Sauerrahm
  • 1 EL Öl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Zucker (bei Bedarf)
  • Senf

Zum Servieren

  • 1 Ei, hart gekocht und grob gehackt
  • Peterli, Schnittlauch oder Dill, gehackt
  • Kleine Kartoffeln, gekocht

Heringsfilets in Stücke schneiden. Die Sellerie in Salzwasser weich dünsten und herausnehmen. Das Kochwasser für die Randenwürfel weiterverwenden. Diese ebenfalls weich garen. Den Apfel schälen, entkernen und in dünne Stifte schneiden. Für das Dressing den Sauerrahm mit Öl mischen und mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Senf abschmecken. Mit dem Salz sparsam umgehen, da der Hering selber ja salzig ist, also evtl. besser erst später bei Bedarf nachsalzen. Wer mag, kann auch ein wenig Zucker beigeben. Heringsstücke, Randenwürfel, Selleriewürfel, Apfelstifte, Gurkenscheibchen und das grob gehackte Ei mit dem Dressing gut vermischen und einige Stunden – besser über Nacht – im Kühlschrank durchziehen lassen.

Vor dem Servieren gut durchmischen und mit gehacktem Ei und Kräutern bestreuen. Dazu serviere ich kleine gekochte Kartoffeln in der Schale oder Salzkartoffeln. E Guete!

Cornelia von dsk – Die See kocht

8 thoughts

    1. Liebe Cornelia. Ja, es hat uns wunderbar geschmeckt. Noch einmal Danke für dein Rezept. Du liegst richtig, Rote Bete heissen bei uns in der Schweiz Randen. Keine Ahnung warum diese bei uns dies so ist… 😃 LG Carmen

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